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27.06.2011
Pressemitteilung 210/2011

Pschierer vernetzt Bayerns Klassenzimmer!

„Mit dieser Vereinbarung setzt Bayern einen Meilenstein für eine zukunftsweisende Bildungspolitik“ kommentierte der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding zur Entwicklung des „Digitalen Bildungsnetzes Bayern“ am Montag (27.6.). In Zusammenarbeit mit der Firma Fujitsu Technology Solutions (FTS) soll eine Konzeption entwickelt werden, um pädagogische und didaktische Methoden für den IT-gestützten Unterricht (Digitales Lernen) in der Schul-, Erwachsenen- und Berufsbildung zu verwirklichen.

„Hierbei werden die Schulen, ihre Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern im Vordergrund stehen. Technik und Pädagogik müssen optimal ineinander greifen, deshalb wird uns die bildungspolitische Erfahrung und fachliche Unterstützung des Kultusministeriums eine wertvolle Hilfe sein“, kündigte Pschierer an. Ziel des Projekts sei es, mit den Mitteln der Informations- und Kommunikationstechnik ein im internationalen Vergleich hohes Qualitätsniveau im Bereich der Bildung nachhaltig zu sichern.

Im Rahmen des 6. Nationalen IT-Gipfels, der am 06. Dezember 2011 in München stattfindet, wird unter der Federführung Bayerns in der Arbeitsgruppe 3 ein Konzept für ein Digitales Bildungsnetz vorgestellt. Zu diesem Zweck haben der bayerische IT-Beauftragte und die Firma FTS bereits einige Eckpunkte zur Projektorganisation niedergelegt, zu denen sie sich in einem Memorandum of Understanding bekennen. Unter anderem sollen bereits bestehende pädagogische Lernplattformen und -bibliotheken nach Möglichkeit integriert werden. Wesentliche Forderung ist dabei, dass der pädagogische Freiraum für selbstgesteuerte und personalisierte Lehr- und Lernprozesse gestaltbar bleibt. „Über den IT-Gipfel hinaus strebe ich an, weitere kompetente Partner aus der Wirtschaft in ein ‚Bündnis für digitales Lernen’ einzubeziehen, um zügig eine flächendeckende Ausweitung des Digitalen Bildungsnetzes auf ganz Bayern zu erreichen“, so Pschierer abschließend.


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