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Jeden Quadratmeter Bayerns im Blick

Vermessungsverwaltung

Die Grundsteuer war einst die wichtigste Einnahmequelle des Staates, als König Max I. 1808 die Steuervermessungskommission in Bayern gründete und bestimmte, dass die für die Grundsteuerbemessung entstehende Karte für alle Zwecke der Staatswirtschaft brauchbar sein soll. Die Bedeutung des Grundsteueraufkommens ist seitdem - relativ gesehen - zurückgegangen. Geblieben aber ist die Zuordnung der Vermessungsverwaltung zum Finanzressort und der multifunktionale Anspruch an Vermessungsdienstleistungen. Das reicht von der Führung des Liegenschaftskatasters und des Grenznachweises für die 10,4 Millionen Flurstücke Bayerns bis zum Landesluftbildarchiv mit etwa 875.250 Luftbildern aus über sechs Jahrzehnten.

Mit Satellitentechnik und computergesteuerter High-Tech kann die bayerische Vermessungsverwaltung Daten über praktisch jeden Quadratmeter Bayerns zur Verfügung stellen, über das Internet sogar innerhalb von Minuten. Diese Daten bilden mittlerweile ein Wirtschaftsgut ersten Ranges, nicht nur für den einzelnen Grundeigentümer, sondern insbesondere auch für Architekten, Ingenieurbüros, Kommunen und Landkreise sowie für alle, die an der Topographie und Bodennutzung ein Interesse haben.

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