Digitales
GeländemodellDas Digitale Geländemodell (DGM) beschreibt die Höhe der
Geländeoberfläche durch eine Vielzahl von Punkten (dreidimensionale
Koordinaten), die entsprechend miteinander verbunden, ein System von Kacheln
ergeben. Dabei entsteht das abgebildete Drahtgitter.
Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation verfügt flächendeckend über ein DGM mit
einer Gitterweite von 50 Metern, in Teilbereichen auch genauer. Dies entspricht
einer Höhengenauigkeit von 2-3 Metern und einer Gesamtzahl von über 30
Millionen Punkten in ganz Bayern.
Das DGM wird aus den Höhenlinienkarten, aus der Auswertung von Luftbildern oder mit Hilfe des so genannten Laser Scanning-Verfahrens gewonnen. Anwendungsbereiche sind Mobil-und Betriebsfunk, Planungsaufgaben, Straßen- und Wasserbau, Geologie, Meteorologie, Immissions- und Emissionsschutz, z. B. Lärmschutz.